12 Fragen3 Minuten

Hast du das Impostor-Syndrom?

Echte Erfolge, trotzdem das Gefühl, alle zu täuschen: 12 Fragen zeigen, wie schwer dieser Zweifel wiegt.

Was du herausfindest

  • Wie schwer das Impostor-Syndrom bei dir wiegt: solides Selbstvertrauen, produktiver Zweifel oder chronischer Hochstapler
  • Die Mechanismen dahinter: Glück, Übervorbereitung, Vergleiche, Perfektionismus
  • Wie aus dem Zweifel ein Kompass statt einer Bremse wird, ohne zu warten, bis du dich „bereit fühlst“

Die möglichen Ergebnisse

  • Solides SelbstvertrauenDu weißt, was du kannst, und musst es nicht jeden Tag beweisen.
  • Produktiver ZweifelDer Zweifel treibt dich an, besser zu werden, aber manchmal bremst er dich.
  • Chronischer HochstaplerAlle sehen, was du wert bist, nur du nicht.

Das „Impostor-Phänomen“ wurde 1978 von den Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes beschrieben. Ihnen war aufgefallen, dass viele erfolgreiche Menschen überzeugt waren, ihren Erfolg nicht verdient zu haben: Sie schrieben ihre Ergebnisse dem Glück oder übermäßiger Anstrengung zu und lebten in der Angst, früher oder später „aufzufliegen“. Es ist keine klinische Diagnose, sondern eine weit verbreitete Erfahrung, vor allem bei Menschen, die gerade eine neue Rolle übernommen haben. Dieser Test mit 12 Fragen, angelehnt an die Themen der Clance-Skala, hilft dir zu verstehen, wie schwer dieser Zweifel bei dir wiegt und welche Mechanismen ihn nähren. Er misst nicht deinen Wert: Er misst den Abstand zwischen dem, was du tust, und dem, was du dir zu glauben erlaubst.

Ein Werkzeug zur Selbstreflexion und Unterhaltung, keine Diagnose.

Häufige Fragen

Was ist das Impostor-Syndrom?+

Es ist das anhaltende Gefühl, die eigenen Erfolge nicht verdient und andere über die eigenen Fähigkeiten getäuscht zu haben, verbunden mit der Angst, früher oder später „aufzufliegen“. Der ursprüngliche Begriff „Impostor-Phänomen“ wurde 1978 von den Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes geprägt. Im Deutschen spricht man auch vom Hochstapler-Syndrom.

Ist das Impostor-Syndrom eine psychische Krankheit?+

Nein. Es steht in keinem Diagnosehandbuch und ist keine Störung: Es ist eine sehr verbreitete psychologische Erfahrung, die laut mehreren Studien die meisten Menschen phasenweise kennen. Sie kann aber mit Angst oder gedrückter Stimmung einhergehen, und dann ist professionelle Hilfe sinnvoll.

Wen trifft das Impostor-Syndrom am stärksten?+

Es trifft oft kompetente Menschen mit hohen Ansprüchen: brillante Studierende, frisch beförderte Fachkräfte, Menschen in sehr wettbewerbsorientierten Umfeldern oder solche, die sich wegen Geschlecht, Herkunft oder sozialer Schicht „anders“ als die Gruppe fühlen. Das Gemeinsame ist nicht Inkompetenz, sondern die Schwierigkeit, Ergebnisse zu verinnerlichen.

Wie überwindet man das Impostor-Syndrom?+

Es hilft, konkrete Belege für die eigenen Ergebnisse zu sammeln, offen mit Vertrauenspersonen oder einem Mentor darüber zu sprechen, Fakten von Interpretationen zu trennen und die Übervorbereitung zu begrenzen. In schwereren Fällen bringt eine Begleitung durch eine Psychologin oder einen Psychologen mit kognitiver Ausrichtung gute Ergebnisse.

Ist dieser Test eine Diagnose?+

Nein. Er ist ein Werkzeug zur Selbstreflexion, angelehnt an die Themen der Clance-Skala, und soll zeigen, wie schwer der Zweifel bei dir wiegt. Er ersetzt keine professionelle Einschätzung.

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