12 Fragen3 Minuten

Welchen Kommunikationsstil hast du?

Selbstsicher, zurückhaltend, direkt oder indirekt: Wie du etwas sagst, zählt mehr als was. In 3 Minuten.

Was du herausfindest

  • Deinen dominanten Stil unter den vier Typen aus dem Selbstsicherheitstraining
  • Was du wirklich tust, wenn du Nein sagen, bitten oder dich beschweren musst
  • Warum bestimmte Gespräche immer gleich enden

Die möglichen Ergebnisse

  • Selbstsichere KommunikationDu sagst, was du denkst – und respektierst, wer zuhört.
  • Zurückhaltende KommunikationDu sagst Ja, um den Frieden zu wahren – und bezahlst ihn selbst.
  • Direkte KommunikationDu sagst alles, sofort, laut: Klarheit ja, Feingefühl weniger.
  • Indirekte KommunikationDu sagst „alles gut“ und lässt die Taten den Rest sagen.

Wie du bittest, ablehnst und dich beschwerst, folgt einem Muster, das du meistens selbst nicht siehst. Die Unterscheidung zwischen selbstsicherer, zurückhaltender und aggressiver Kommunikation stammt aus der Forschung zum Selbstsicherheitstraining der Siebzigerjahre (Alberti und Emmons, 1970); die klinische Praxis ergänzte später einen vierten Stil, den passiv-aggressiven, bei dem Widerspruch indirekt ausgedrückt wird. Niemand nutzt nur einen Stil, aber fast alle haben einen Reservestil, der unter Druck anspringt. Dieser Test mit 12 konkreten Situationen, vom Kellner mit dem falschen Teller bis zum Partner, der ein Datum vergisst, hilft dir, deinen zu erkennen. Das ist keine Diagnose und kein Urteil: Kommunikationsstile sind erlernte Gewohnheiten, und Gewohnheiten lassen sich ändern.

Ein Werkzeug zur Selbstreflexion und Unterhaltung, keine Diagnose.

Häufige Fragen

Welche 4 Kommunikationsstile gibt es?+

Selbstsicher (du drückst Bedürfnisse und Meinungen klar aus und respektierst den anderen), zurückhaltend (du gibst deine Bedürfnisse auf, um Konflikte zu vermeiden), aggressiv (du setzt deine Bedürfnisse auf Kosten des anderen durch) und passiv-aggressiv (du zeigst Widerspruch indirekt: Sarkasmus, Schweigen, Verspätungen).

Welcher Kommunikationsstil ist der beste?+

Der selbstsichere gilt als der wirksamste, weil er deine Bedürfnisse und die Beziehung zugleich schützt. Aber niemand ist immer selbstsicher: Der Stil ändert sich mit der Person gegenüber, mit Müdigkeit und mit dem, was auf dem Spiel steht. Deinen Reservestil zu kennen, ist schon ein Vorteil.

Wie wird man selbstsicherer?+

Durch Übung: „ich“ statt „du“ sagen, wenn du ein Problem beschreibst, konkret bitten, das Unbehagen eines Neins aushalten. Selbstsicherheitstraining ist eine strukturierte Methode, die auch in der kognitiven Verhaltenstherapie eingesetzt wird, mit gut belegten Ergebnissen.

Ist passiv-aggressives Verhalten eine Störung?+

Nein. Umgangssprachlich bezeichnet es einen indirekten Kommunikationsstil, keine Diagnose: Die alte Kategorie „passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung“ wurde aus den diagnostischen Manualen gestrichen. Es ist eine erlernte Gewohnheit, oft aus Umfeldern, in denen offenes Reden nicht sicher war. Dieser Test ist keine Diagnose.

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