Wie empathisch bist du?
Spürst du die Gefühle anderer schon vor ihnen, oder verstehst du sie, ohne unterzugehen? In 3 Minuten.
Was du herausfindest
- ●Dein Empathie-Level auf einer Skala von 0 bis 36
- ●Ob du andere mit dem Bauch spürst oder mit dem Kopf verstehst
- ●Wie du dich vor emotionaler Überlastung schützt (oder dich etwas mehr öffnest)
Die möglichen Ergebnisse
- Selektive EmpathieDu verstehst andere eher mit dem Kopf als mit dem Bauch, und das ist kein Makel.
- Ausgewogene EmpathieDu spürst andere, ohne dich zu verlieren: Dein Thermostat ist gut eingestellt.
- Emotionaler SchwammDu spürst alles von allen, oft vor ihnen und manchmal an ihrer Stelle.
Empathie ist die Fähigkeit, zu bemerken, was ein anderer Mensch fühlt, und einen Teil davon mitzuempfinden, ohne aufzuhören, man selbst zu sein. Die Psychologie unterscheidet zwei Anteile: den affektiven, der uns mitfühlen lässt, und den kognitiven, mit dem wir die Sicht des anderen verstehen. Jeder mischt sie anders, und keine Mischung ist von sich aus richtig: Wer viel fühlt, saugt leicht zu viel auf, wer wenig fühlt, wirkt schnell distanziert. Diese 12 Alltagssituationen zeigen dir, wo du stehst, zwischen selektiver Empathie, ausgewogener Empathie und emotionalem Schwamm. Das ist keine Diagnose und misst keine Störungen: Es ist ein Weg, deinen Stil zu kennen und ihn besser zu steuern.
Ein Werkzeug zur Selbstreflexion und Unterhaltung, keine Diagnose.
Häufige Fragen
Was ist Empathie in der Psychologie?+
Die Fähigkeit, zu erkennen und zu teilen, was ein anderer Mensch fühlt. Die Psychologie unterscheidet affektive Empathie, also das Mitfühlen, von kognitiver Empathie, also dem Verstehen der fremden Sicht. Beide zählen, und jeder Mensch mischt sie in anderen Anteilen.
Kann man zu empathisch sein?+
Ja, in dem Sinn, dass das Aufsaugen fremder Gefühle ohne Grenzen zu Müdigkeit, Schwierigkeiten beim Neinsagen und manchmal zu Erschöpfung führt, besonders in Pflegeberufen. Das Ziel ist nicht, weniger zu fühlen, sondern zu lernen, sich zu regulieren.
Bedeutet wenig emotionale Empathie, dass ich kalt oder narzisstisch bin?+
Nein. Viele Menschen verstehen andere mit dem Kopf sehr gut und antworten mit praktischen Lösungen statt mit geteilten Gefühlen. Das ist ein Stil, kein Defizit. Störungen, bei denen Empathie tatsächlich fehlt, sind etwas ganz anderes und gehören in die Hände einer Fachperson.
Lässt sich Empathie trainieren?+
Ja. Zuhören ohne zu unterbrechen, nachfragen, wie es dem anderen geht, Romane lesen und sich in Menschen hineinversetzen, die anders sind als man selbst: Solche Übungen bringt die Forschung mit mehr Empathie in Verbindung. Auch das Regulieren ist ein Training, wenn man viel davon hat.
Ist dieser Test eine Diagnose?+
Nein. Es ist ein Fragebogen zur Selbstbeobachtung, angelehnt an Empathieskalen aus der Forschung wie den Interpersonal Reactivity Index. Er hilft dir, über deinen Stil nachzudenken, und bewertet keine Störungen.
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